August 2009


Inhalt

uEye Softwarepaket Version 3.40

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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0 71 34 / 9 61 96-0

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Die neuen Funktionen des uEye Softwarepakets Version 3.40
im Überblick:

Optimierungen bei der GigE uEye SE
Die GigE uEye SE Kameras takten nun deutlich schneller als bisher. Die mögliche Datenübertragungsrate hat sich verdoppelt. Die maximale Bildwiederholrate einiger CMOS Kameras konnte dadurch deutlich erhöht werden. Bei den 5 Megapixel Modellen UI-5480-M und –C erhöht sich diese von 6 auf 14 Bilder/s. Um bereits installierte GigE uEye SE Modelle auf den Stand der 3.40er Version zu heben, ist ein einmaliges, manuelles Firmwareupdate im uEye Kameramanager notwendig.

Firmware-Upload GigE uEye SE
Seit Treiber Version 3.30 ist ein Firmwareupload bei den GigE uEye SE Kameras manuell über den Kameramanager möglich. Ab der Version 3.40 erfolgt dies automatisch. Eine Firmware wird nur dann aktualisiert, wenn Treiber und Kamera nicht zueinanderpassen.

Optimierungen bei GigE uEye CCD Kameras
Die Reaktionszeit auf einen Hardware-Trigger wurde deutlich verkürzt. Der Trigger wird nun innerhalb 75µs erkannt und die Bildaufnahme gestartet.

DHCP Unterstützung
Die Version 3.40 bietet die Möglichkeit, dass der Host PC in einem DHCP-Netzwerk arbeiten kann. D.h. der PC bezieht seine IP-Adresse von einem DHCP-Server. Dies gilt jedoch nicht für die Kamera. Diese bekommt ihre IP-Adresse weiterhin vom Treiber zugewiesen.
Unter LINUX muss der Kamera momentan noch eine feste IP-Adresse zugewiesen werden.

Aus DirectDraw wird Direct3D
Immer mehr Grafikkarten unterstützen DirectDraw nicht mehr oder nicht mehr vollständig. Dieser Trend zeichnet sich ab, seit es PCIexpress-Grafikkarten gibt.

DirectX - die Windows eigene Sammlung von Programmierschnittstellen für multimediaintensive Anwendungen - setzt auf 3D-Funktionen, die alten 2D-Funktionen von DirectDraw werden nicht weiter gepflegt.  Der neue Direct3D-Modus löst die bisherige DirectDraw-Darstellung ab. Die bisherigen DirectDraw-Funktionen bleiben auch weiterhin im Treiber enthalten, werden aber vom uEye-Demo nicht mehr unterstützt.

Halbtransparente Overlays - bei Direct3D ermöglicht der Backbuffermodus das Zeichnen von Overlays. Diese können nun auch transparent dargestellt werden (Alpha-Blending). Auch Bitmap-Dateien können ins Overlay geladen und angezeigt werden.

Streifen ade: Die Bilddarstellung wird mit der Bildwiederholfrequenz des Monitors synchronisiert. Das ermöglicht eine Bilddarstellung ohne eine quer laufende, wandernde Linie im Bild. Bei großen Bildern (5 oder 10 Megapixel) kann es bei Grafikkarten mit geringer Performance noch zu Effekten am Bildanfang kommen. Die Art der Synchronisierung kann eingestellt werden: automatisch, benutzergetriggert oder aus. Auch der Einsatz an Multi-Monitor-Systemen ist nun problemlos möglich.

Mindestinstallation DirectX-9.0c: Um die neuen Funktionen nutzen zu können, muss mindestens DirectX9c oder eine neuere Version installiert sein. Der uEye Kameramanager zeigt die installierte Version an. Unter LINUX sind DirectX-Funktionen generell nicht verfügbar.

Das neue Demo „uEyeDirectRenderer“ demonstriert die Möglichkeiten, z.B. ein halb-transparentes Overlay.

Fadenkreuz-Demo
Auf Kundenwunsch entstand ein Demo-Programm, welches ein Fadenkreuz als Overlay über das Livebild einer Kamera legt. Das Demo nutzt bereits die neuen Direct3D-Funktionen. Die Farbe des Fadenkreuzes ist einstellbar. Ein Kreis mit beliebigem Durchmesser um den Kreuzungspunkt ist optional zuschaltbar. Die Einstellungen werden gespeichert. Belichtungszeit und Kontrast können über die Autofunktionen oder manuell eingestellt werden.

DirectShow
Die Kompatibilität des uEye DirectShow-Treibers wurde erhöht. Standard Anwendungen, welche DirectShow nutzen, wie z.B. der Windows MovieMaker, können die uEye Kameras nun einbinden. Um diese Kompatibilität zu gewährleisten, mussten einige Sonderoptionen aus unserem DirectShow-Treiber entfernt werden. In Einzelfällen ist es daher möglich, dass eine bisher genutzte Sonderfunktion nicht mehr zur Verfügung steht. In diesem Fall empfiehlt sich ein Downgrade der Treiberversion.

Zeitstempel und Bildinformation
Mit Treiber 3.40 können zu jedem Bild Informationen abgerufen werden. Darunter die Information, zu welchem Zeitpunkt das Bild aufgenommen wurde (Zeitstempel). Der Zeitstempel wird bei einer GigE-Kamera von der Kamera selbst erfasst. Die Uhrzeit wird mit der Systemzeit des PCs synchronisiert. Die Genauigkeit beträgt 100ns (Kamera intern). Bei USB-Kameras hingegen bezeichnet der Zeitstempel den Zeitpunkt, wann das Bild im PC angekommen ist. Darüber hinaus übermitteln GigE uEye-Kameras den Zustand der I/O-Signale zum Zeitpunkt der Bildaufnahme und die Auslastung des internen Bildspeichers zum Zeitpunkt der Bildaufnahme. Damit kann sozusagen der Füllstand der Kamera beobachtet werden. Dieser ist ein Zeichen dafür, wie ausgelastet die Kamera oder das Netzwerk ist bzw. wie schnell die Kamera Bilder an den Host-PC übermittelt. Bei allen Kameras wird eine laufende Bildnummer mitgeführt.

Sensor-Autofeatures bei 122x und 522x Modellen
Der Sensor MT9V032 der 1220 und deren Schwestermodelle unterstützt Auto Exposure (AES) und Auto Gain Control (AGC). Hier kann der Anwender nun wahlweise die Autofunktionen des Treibers oder die sensorinternen Auto-Funktionen nutzen. Die internen Autofunktionen des Sensors regeln schneller als die des Treibers, allerdings sind die Regeleigenschaften anders als bisher von unserer API gewohnt.

Unterstützung neuer Kameramodelle
Ab Treiber Version 3.40 werden die 10 Megapixel Modelle und die neue GigE uEye RE Kamerafamilie ohne Einschränkungen unterstützt.

Erweitertes HALCON-Interface
Folgende Funktionalitäten wurden implementiert:

  • Continuous-Trigger-Mode
  • Global Start Belichtungsmodus für die 1480/1490 bzw. 5480/5490 Modelle
  • Nutzung der kamerainternen LUT
  • StopLiveVideo-Funktion
  • Vermeiden von Polling
  • Binning/Subsampling zu jeder Zeit

Cognex VisionPro und CVL Interface
Das uEye Softwarepaket Version 3.40 beinhaltet die erste Version des Cognex-AIK-Interfaces. Alle uEye Kameras, sowohl USB als auch GigE, werden unterstützt. Auch Mischbetrieb und Mehrkamerabetrieb sind möglich. Das Interface ist Teil des Standard-Setup. Dies steht im Download Bereich unserer Website zur Verfügung.

 

 


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Mit freundlichen Grüßen

Ihr IDS-Team 
 

 

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